Auch in Baden-Württemberg, einem der am schwersten von der Corona-Krise betroffenen Bundesländer, konnte in den letzten beiden Monaten die Ausbreitung der Infektion erfolgreich abgebremst werden. Da es aber immer noch kein Impfmittel gegen COVID-19 gibt, wird das Virus auch weiterhin unseren Alltag bestimmen.

Auf diesem Hintergrund basierend hat Kultusministerin Frau Eisenmann nun den Fahrplan für Kitas und Schulen bis zu den Sommerferien veröffentlicht. Solange in Kitas und Schulen weiterhin die strengen Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden müssen, können sich nur kleine Gruppen innerhalb der Schulgebäude aufhalten. Daraus ergibt sich nun folgender Plan:

Für Abschlussklassen, die seit dem 4. Mai wieder in den Kernfächern in den Schulen unterrichtet werden, bleibt die bisherige Regelung mit einer Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht bzw. gezielter Prüfungsvorbereitung unverändert bis zu den Sommerferien bestehen.

Ab dem 18. Mai wird dieses Angebot auf die Viertklässler ausgeweitet.

Nach den Pfingstferien, d.h. ab 15. Juni, wird dann Schülerinnen und Schülern aller weiteren Klassen in Grund-, Haupt- und Werkrealschulen, Realschulen und Gymnasien ein eng verzahntes Angebot aus Präsenzunterricht und Fernunterricht in einem rollierenden System (d.h. im Wechsel 1 Woche Präsenzunterricht, 1 Woche Fernunterricht) angeboten. Dabei konzentriert sich das Unterrichtsangebot auf die Kernfächer.

Die genaue Ausgestaltung hängt dabei von den örtlichen Gegebenheiten ab und wird von den Schulen selbst entwickelt.

Der genaue Fahrplan kann auf der Homepage des Kultusministeriums eingesehen werden.
Zum Kultusministerium Baden-Württemberg >>
Schreiben von Ministerin Dr. Eisenmann an die Eltern zum Schulstart nach Pfingsten (20. Mai 2020, PDF) >>